Froschradweg
Per Rad durchs Reich der Frösche
Diesen Frosch muss man nicht erst küssen, damit er seine wahre Schönheit offenbart. Der Froschradweg führt durch eine Teichlandschaft, die auf den ersten Blick begeistert. Und das Lausitzer Seenland ist auf dem besten Weg, sich in einen Prinzen zu verwandeln – Im ehemaligen Braunkohlerevier entsteht in den nächsten Jahren Europas größte „künstliche“ Wasserlandschaft.
Auf einem rund 260 Kilometer langen Rundkurs präsentiert der Froschradweg eine Landschaft mit über 1.000 Teichen, die vor Jahrhunderten von Menschenhand geschaffen wurden. Rund 350 stehen in einem Biosphärenreservat unter dem besonderen Schutz der UNESCO. Seinen Namen hat der Radweg von den kleinen grünen und braunen Quakkünstlern, die Abend für Abend das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands zu ihrer Showbühne machen.
Aber ebenso gut hätte der Kurs auch Fischradweg heißen können, denn die Gewässer sind voll mit Fischen. Das macht die Region seit über 750 Jahren zu einem Angelparadies, und auch radelnde Fischfreunde kommen auf ihre Kosten: Die Köche der Gegend wissen mit den Leckereien umzugehen, und frischer als in den „Lausitzer Fischwochen“ kann
Fisch nicht auf den Teller kommen. Zwischen Mitte September und Ende Oktober holen die Fischwirte in den Zuchtteichen die „Ernte des Jahres“ ein. In zahlreichen Veranstaltungen dreht sich dann alles um den Fang des Tages.
Die Oberlausitz ist auch die Heimat der Sorben, die bis heute ihre eigenständige Sprache und Kultur bewahrt haben. Und hat die Teichlandschaft eine lange Vergangenheit, so kann man im ehemaligen Braunkohleabbaugebiet zusehen, wie die Zukunft gestaltet wird. Hier entsteht durch Überflutung das Lausitzer Seenland. Eher romantische Landschaftsgestaltung gibt es in Bad Muskau zu bewundern – der Landschaftspark gehört ebenfalls zum Welterbe der UNESCO.
Auf einem rund 260 Kilometer langen Rundkurs präsentiert der Froschradweg eine Landschaft mit über 1.000 Teichen, die vor Jahrhunderten von Menschenhand geschaffen wurden. Rund 350 stehen in einem Biosphärenreservat unter dem besonderen Schutz der UNESCO. Seinen Namen hat der Radweg von den kleinen grünen und braunen Quakkünstlern, die Abend für Abend das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands zu ihrer Showbühne machen.
Aber ebenso gut hätte der Kurs auch Fischradweg heißen können, denn die Gewässer sind voll mit Fischen. Das macht die Region seit über 750 Jahren zu einem Angelparadies, und auch radelnde Fischfreunde kommen auf ihre Kosten: Die Köche der Gegend wissen mit den Leckereien umzugehen, und frischer als in den „Lausitzer Fischwochen“ kann
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Die Oberlausitz ist auch die Heimat der Sorben, die bis heute ihre eigenständige Sprache und Kultur bewahrt haben. Und hat die Teichlandschaft eine lange Vergangenheit, so kann man im ehemaligen Braunkohleabbaugebiet zusehen, wie die Zukunft gestaltet wird. Hier entsteht durch Überflutung das Lausitzer Seenland. Eher romantische Landschaftsgestaltung gibt es in Bad Muskau zu bewundern – der Landschaftspark gehört ebenfalls zum Welterbe der UNESCO.






